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Schnitzelschmiede & Pension Bäumchen

An der B91

06236 Leuna OT Spergau

tägl. 11:00 - 22:00 Uhr

Tel.: 03443/3388570

 

Schnitzelschmiede Weißenfels

Zeitzer Straße 24

06667 Weißenfels

tägl. 11:00 - 22:00 Uhr

Tel.: 03443/334663

 

Schnitzelschmiede Zeitz

Schloßstraße 11

06712 Zeitz

tägl. 11:00 - 22:00 Uhr

Tel.: 03441/2292237

 

Schnitzelschmiede Gera

An der Himmelsleiter

07545 Gera

Mo.- Fr.: 17:00 - 22:00 Uhr

Sa.- So.: 11:00 - 22:00 Uhr

Feiertage: 11:00 - 22:00 Uhr

Tel.: 0365 / 77361525

Historisches und Wissenswertes

Wo heute das Gebäude über dem Mühlgraben steht, befand sich einst ein großes Wasserrad. Es diente über Jahrhunderte der Versorgung der städtischen Brunnen mit Wasser. Die ältesten Rohre, die gefunden wurden, waren längs aufgebohrte Baumstämme, die als Holzrohre aneinander gereiht zur Altstadt führten. Die sinnreiche technische Einrichtung des Gebäudes pumpte Wasser, bevor es von Mühlrädern aufgewühlt und Färbern und Gerbern verunreinigt wurde, auf die über der Wasserkunst gelegene Höhe in einen sogenannten Wasserschatz.

 

An der Mauer in der Nähe des Wasserrades stand die Jahreszahl 1707. Dieses Jahr kann aber nicht das Jahr der Errichtung des Wasserkunstwerkes sein, denn der bereits 1685 erbaute Simsonbrunnen erhielt von Anfang an Mühlgrabenwasser über die Wasserkunst.

Die oberen Räume der Wasserkunst sind 1766 von der Stadt gebaut worden. Davon kündet eine Sandsteintafel aus dieser Zeit über dem Hauszugang. Damit erhielt das Gebäude seine heutige Form.


Nachdem die Stadt eine neue Flusswasserleitung geschaffen hatte, wurde 1890 das Triebwerk der Wasserkunst eingestellt. Daran schloss sich eine fast 90 Jahre währende gewerbliche Nutzung des Gebäudes an. In dieser Zeit wurde auch die Tradition des Gebäudes als Ausflugslokal "Restaurant Wasserkunst" begründet. Die Schankwirtschaft wurde bis ungefähr 1920 in den Erdgeschossräumen betrieben. Später befand sich in der Wasserkunst ein Pumpwerk des Textilveredlungswerkes.


Die außerordentlich große Resonanz der Geraer Bevölkerung anlässlich der Öffnung des Gebäudes zum "Tag des offenen Denkmals" am 12.September 2004 zeigte, dass Gebäude und Geschichte des Hauses in den Köpfen der Menschen nach wie vor präsent sind und sie der Erweckung des Areals aus dem nunmehr 15 Jahre währenden Dornröschenschlaf erwartungsvoll entgegen sahen. Die Idee zur Etablierung eines Restaurants wurde dabei dankbar angenommen und in mühevoller Kleinstarbeit in die Tat umgesetzt.

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© Die Schnitzelschmieden by Christian Heiland